Aktuelles bei der Stadtteil-Schule Dortmund e.V.
03.07.2026: „Pick(nick) & Play“: Quartiersfonds Nordstadt fördert neuen Verleihservice für Spiel, Bewegung und Begegnung im Hoeschpark
Für einen erlebnisreichen Start in den Sommer war am Nachmittag des 1. Juli im Hoeschpark gesorgt: Hier fiel der offizielle Startschuss für „Pick(nick) & Play“, ein neues Projekt, das der gesamten Nordstadt zugutekommt. Gefördert mit rund 11.000 Euro aus dem Quartiersfonds Nordstadt und umgesetzt vom Caritasverband Dortmund stellt es Familien, Kindern, Bewohner*innen, Gruppen und Einrichtungen kostenfrei Spiel- und Bewegungsmaterialien für einen gelungenen Tag im Hoeschpark zur Verfügung. Zum Repertoire zählen Bälle, Sandspielzeug, Bewegungs- und Gesellschaftsspiele, Sport- und Fitnessgeräte, Sitzmöbel, Picknickutensilien und vieles mehr.
Ausleihstation ist das Hoeschpark Büdchen direkt im Park, Kirchderner Straße 35-43. Besucher*innen können sich dort unkompliziert registrieren, die Materialien vor Ort ausleihen und im Park nutzen – auf Spielplätzen, Sportanlagen, der Festwiese, im Sportheim oder überall dort, wo Platz für Bewegung und Begegnung ist.
„Der Hoeschpark ist ein Ort für Begegnung, Bewegung und gemeinsames Erleben – das ist gerade in den dicht besiedelten Quartieren der Nordstadt äußerst wertvoll“, sagt Heike Lindenblatt, Projektleiterin aus dem Amt für Stadterneuerung. „Mit ‚Pick(nick) & Play‘ wird es noch leichter, diese Möglichkeiten voll auszuschöpfen. Das stärkt auch die sozialen Kontakte im Quartier.“

Auch die Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund begrüßen das Projekt: „Wir freuen uns, dass ‚Pick(nick) & Play‘ Anreize für gemeinsame Aktivitäten im Freien schafft und dem Hoeschpark als ohnehin attraktiven Ort zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten eröffnet“, so Parkleiter Andreas Zejfert.
Die Projektverantwortlichen heben insbesondere den gemeinwohlorientierten und vernetzenden Ansatz hervor. „Wir haben etwas für alle Generationen und jedes Wetter – der Verleihservice bringt Menschen zusammen und sorgt dafür, dass Spiel und Bewegung unabhängig von finanziellen Möglichkeiten stattfinden können“, so André Douglas, Sozialpädagoge vom Caritasverband Dortmund. Der Ausleihservice wird von den Teilnehmer*innen des Service-Points Hoeschpark bedient und unterstützt damit zugleich eine berufliche Integrationsmaßnahme.
„Der Quartiersfonds hilft, Angebote wie ‚Pick(nick) & Play‘ ins Leben zu rufen, die von Einrichtungen und Initiativen in der Nordstadt flexibel für eigene Aktionen, Nachbarschaftstreffen oder offene Formate genutzt werden können“, sagt Theresa Ramlau vom Quartiersmanagement Nordstadt.
„So entstehen neue Verbindungen im Stadtteil und bestehende Netzwerke werden nachhaltig gestärkt“.
Im Quartierfonds stehen jedes Jahr 50.000 Euro zur Verfügung, mit denen Projekte für den Stadtteil gefördert werden können. Wer eine eigene Projektidee hat, kann sich gerne beim Quartiersmanagement Nordstadt in der Mallinckrodtstraße 56 oder telefonisch unter 0231 2227373 melden.
Das Quartiersmanagement Nordstadt arbeitet im Auftrag des Amts für Stadterneuerung. Finanziert wird es aus dem Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ des Bundes und des Landes NRW sowie mit Mitteln der Stadt Dortmund.
Der Verleihservice ist ein kostenloses Angebot des Caritasverbands Dortmund – Öffnungszeiten und Hinweise gibt es hier:
www.caritas-dortmund.de/hoeschpark
Das Hoeschpark Büdchen im Sportheim ist eine Kooperation von Caritasverband Dortmund und Jobcenter Dortmund und auf die Einbindung von Arbeitsgelegenheiten (AGH) im Sinne des Sozialrechts zugeschnitten. Das
Angebot wird von den AGH-Teilnehmer*innen unter fachlicher Anleitung betrieben. Das Gesamtprojekt haben die Sport- und Freizeitbetriebe gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung entwickelt.
Kontakt:
Quartiersmanagement Nordstadt
Mallinckrodtstraße 56, 44145 Dortmund
Telefon: 0231 2227373
E-Mail: info@nordstadt-qm.de
Web: www.nordstadt-qm.de
01.07.2026: Hafenspaziergang 2026 – zwischen Kran und Kreativität
Der letzte Samstag im August gehört dem Hafen: Am 29. August 2026 lädt das Hafenquartier zur 14. Ausgabe des Hafenspaziergangs ein. Einen Tag lang rücken die Menschen, Ideen und Projekte in den Mittelpunkt, die das Quartier prägen und ihn als Ort für Kultur, Soziales, Wirtschaft und Technik lebendig machen.

Ein facettenreiches Kultur- und Informationsprogramm lockt Groß und Klein zu spannenden Einblicken, Mitmachangeboten und zum gemeinsamen Tanzen, Feiern und Genießen in das Hafenquartier. Das Quartiersmanagement Nordstadt freut sich über alle, die sich dieses Programmhighlight schon jetzt im Kalender vormerken und mithilfe der Web-App ihre Route quer durch das Hafenquartier planen.
Einfach vorbeikommen und sich durch das Hafenquartier treiben lassen!
(Wenn der Link zur Web-App nicht funktioniert, ist hier nochmal der komplette Link: https://hafenspaziergang.echt-nordstadt.de/)
01.07.2026: Kultur selber machen: Neues Quartiersfondsprojekt vermittelt Eventskills für Feste und Kulturveranstaltungen in der Nordstad
Wie entsteht ein Nachbarschaftsfest? Was braucht es für guten Sound und stimmungsvolles Licht? Und wie können Menschen aus dem Quartier gemeinsam Kulturveranstaltungen auf die Beine stellen – ohne große Budgets, aber mit Know-how und Solidarität? Genau hier setzt „Each One Teach One“ – Kultur- und Eventskills für das Quartier an. Das Projekt der Initiative Nordkultur erhält eine Förderung in Höhe von 12.000 Euro aus dem Quartiersfonds Nordstadt.
Das Prinzip: Kultur- und Eventskills werden gemeinsam erlernt, vorhandenes Wissen geben die Teilnehmenden untereinander weiter. Wer schon Erfahrung mit Veranstaltungstechnik, Organisation oder handwerklichem Arbeiten hat, teilt sein Wissen mit anderen – und lernt gleichzeitig Neues dazu. So entstehen neue Kontakte, Kooperationen und Kompetenzen. Veranstaltungsideen aus dem Quartier gehen in die Umsetzung.
„Projekte wie ‚Each One Teach One‘ zeigen, wie kultureller Ausdruck direkt aus dem Quartier entstehen kann“, sagt Heike Lindenblatt, Projektleiterin im Amt für Stadterneuerung. „Wenn die Menschen lernen, wie sie ihre Ideen selbst umsetzen können, entstehen lebendige Orte der Begegnung, kulturelle Vielfalt und nachhaltige Strukturen. Langfristig trägt das zur Stärkung der Nordstadt bei.“
Im Zentrum des Projekts stehen kostenlose Workshops zum praxisnahen Einstieg in Veranstaltungstechnik und -organisation. Die Teilnehmenden lernen den Umgang mit Mikrofonen, Mischpulten und Lichttechnik. Wichtige Aspekte zu Sicherheit und dem respektvollen Miteinander werden ebenfalls thematisiert. Ergänzend finden DIY-Termine statt, bei denen gemeinsam Veranstaltungselemente wie eine Bühne oder ein DJ-Pult gebaut werden. Hier stehen kreatives Arbeiten, handwerkliche Grundlagen und der sichere Umgang mit Werkzeugen im Vordergrund. Abschließend bündelt das Projekt die gesammelten Erfahrungen, um langfristige Strukturen für selbstorganisierte Kultur aus dem Quartier zu schaffen. Das angeschaffte und selbst gebaute Equipment steht dem Quartier kostenfrei zur Verfügung und wird über ein vom Sozial Ökologischen Zentrum (SÖZ) verwaltetes Ausleihsystem vielen Menschen zugänglich gemacht.
„Das Projekt richtet sich an alle Menschen im Stadtteil, die Lust haben, eigene Kulturveranstaltungen, Feste oder kreative Formate zu organisieren – egal ob mit oder ohne Vorerfahrung“, sagt Sönke von der Initiative Nordkultur „Ziel ist es, Wissen zu teilen, Fähigkeiten weiterzugeben und Menschen zu ermutigen, selbst aktiv zu werden.“
Die Workshops finden im Sozial Ökologischen Zentrum, Gut-Heil-Straße12-14, statt. Die Teilnahme ist kostenlos, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Eine Anmeldung an workshop-eoto@riseup.net ist notwendig. Weitere Informationen zu den einzelnen Terminen sind fortlaufend auf der Website söz.org zu finden. Los geht es mit dem ersten Workshoptermin am Sonntag, 5. Juli, um 12:30 Uhr. Thema ist der Einstieg in den Umgang mit Tontechnik.
„Der Quartiersfonds Nordstadt macht innovative Projekte wie ‚Each One Teach One‘ möglich“ so Theresa Ramlau vom Quartiersmanagement Nordstadt. „Das SÖZ wird zur In- und Outdoorwerkstatt: gemeinsam wird hier gelernt, ausprobiert und geplant. Das Projekt bringt Menschen zusammen und zeigt einmal mehr, wie viel kreative Energie in der Nordstadt steckt.“
Im Quartierfonds stehen jedes Jahr 50.000 Euro zur Verfügung, mit denen Projekte für den Stadtteil gefördert werden können. Wer eine eigene Projektidee hat, kann sich gerne beim Quartiersmanagement Nordstadt in der Mallinckrodtstraße 56 oder telefonisch unter 0231 2227373 melden.
Das Quartiersmanagement Nordstadt arbeitet im Auftrag des Amts für Stadterneuerung. Finanziert wird es mit aus dem Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ des Bundes und des Landes NRW sowie mit Mitteln der Stadt Dortmund.
Kontakt:
Quartiersmanagement Nordstadt
Mallinckrodtstraße 56, 44145 Dortmund
Telefon: 0231 2227373
E-Mail: info@nordstadt-qm.de
Web: www.nordstadt-qm.de
11.06.2026: „Pick(nick) & Play“ im Hoeschpark: kostenlose Ausleihe startet am 1. Juli
Quartiersfonds fördert Projekt des Caritasverbands Dortmund
Mehr Bewegung, Spiel und Begegnung für alle Generationen: Das ermöglicht das neue Projekt „Pick(nick) & Play“ im Hoeschpark. Besucher*innen können sich kostenlos Spiel-, Sport- und weitere Materialien ausleihen – von Gesellschafts- und Bewegungsspielen über Fitnessutensilien bis hin zu Picknick und Sitzmöglichkeiten. Dreh- und Angelpunkt ist das Hoeschpark Büdchen, wo Interessierte die Ausstattung unkompliziert für einen gelungenen Tag im Park erhalten. Das Angebot wird unterstützt aus Mitteln des Quartiersfonds Nordstadt und umgesetzt vom Caritasverband Dortmund.

Los geht’s am Mittwoch, 1. Juli. Dann heißt es: vorbeikommen, ausprobieren und einfach mitmachen! Von 14:30 bis 17:30 Uhr verwandelt sich die Wiese vor dem Sportheim im Hoeschpark (Kirchderner Straße 35–43) in eine lebendige Aktionsfläche. Besucher*innen können die große Auswahl an Spiel- und Bewegungsangeboten entdecken und direkt testen. Ob sportlich beim Tischtennis, spielerisch beim Kartenspiel oder entspannt beim gemeinsamen Picknick – ein abwechslungsreicher Nachmittag voller Bewegung, Spaß und Begegnung ist garantiert. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Frische Zuckerwatte sorgt für süße Momente, während eine gesunde Trinkpause vom Seniorenbüro Innenstadt-Nord die nötige Erfrischung bietet.
Der Nachmittag ist Auftakt für ein dauerhaftes, kostenfreies Ausleihangebot. „Pick(nick)& Play“ trägt zu einem lebendigen Ort für Bewegung, Begegnung und Erholung bei. Der Caritasverband Dortmund und das Quartiersmanagement Nordstadt laden Familien, Kinder, Jugendliche, Senior*innen und sportlich Aktive gleichermaßen ein, sich mit dem Angebot vertraut zu machen und den Hoeschpark gemeinsam zu nutzen und zu genießen.
Im Quartierfonds stehen jedes Jahr 50.000 Euro zur Verfügung, mit denen Projekte für den Stadtteil gefördert werden können. Wer eine eigene Projektidee hat, kann sich gerne beim Quartiersmanagement Nordstadt in der Mallinckrodtstraße 56 oder telefonisch unter 0231 2227373 melden. Das Quartiersmanagement Nordstadt arbeitet im Auftrag des Amts für Stadterneuerung. Finanziert wird es aus dem Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ des Bundes und des Landes NRW sowie mit Mitteln der Stadt Dortmund.
Kontakt:
Quartiersmanagement Nordstadt
Mallinckrodtstraße 56, 44145 Dortmund
Telefon: 0231 2227373
E-Mail: info@nordstadt-qm.de
Web: www.nordstadt-qm.de
15.05.2026: Hoeschparkfest am 12.07. | 13 – 18 Uhr
07.05.2026: Einladung zum Aktionstag „Dortmund gemeinsam“
Am 29. Mai 2026 laden wir herzlich zu einem besonderen Aktionstag unter dem Motto „Dortmund gemeinsam“ ein.
In unseren Mittendrin-Standorten in der Märchensiedlung und der Fischsiedlung erwarten Sie zwei schöne Gelegenheiten, Nachbarschaft zu erleben, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Zeit zu verbringen.
Den Auftakt macht von 11:00 bis 14:00 Uhr ein Mitmach-Frühstück in der Märchensiedlung. Frische Brötchen sowie Kaffee und Tee werden vom Mittendrin bereitgestellt. Alles Weitere bringen die Teilnehmenden einfach selbst mit – ganz im Sinne eines offenen, bunten Buffets. Eingeladen sind alle Nachbarinnen und Nachbarn, die Lust haben, gemeinsam zu frühstücken und sich auszutauschen.
Am Nachmittag geht es weiter in der Fischsiedlung: Von 15:30 bis 18:00 Uhr feiern wir dort ein fröhliches Nachbarschaftsfest. Besonders die Kinder kommen auf ihre Kosten – mit einem Balancierparcour, einem übergroßen Jenga-Spiel und der Möglichkeit, sich schminken zu lassen. Frische Waffeln sowie kalte Getränke, Tee und Kaffee sorgen zusätzlich für eine gemütliche Atmosphäre und laden zum Verweilen ein.
Auch hier sind alle Nachbarinnen und Nachbarn herzlich willkommen. Wir freuen uns auf einen lebendigen Tag voller Begegnungen und gemeinsamer Momente in unserer Nachbarschaft!
24.04.2026: Herzlichen Dank – Gemeinsam für die Nordstadt
Wir sind tief bewegt und möchten uns von Herzen bedanken.
Anlässlich eines Trauerfalls haben viele Menschen eine ganz besondere und berührende Entscheidung getroffen:
Sie haben auf Blumen verzichtet und stattdessen die Stadtteil-Schule Dortmund e.V. mit einer Spende bedacht.
Diese Geste der Menschlichkeit hat uns sehr bewegt.
Mit Ihrer Unterstützung stärken Sie unsere tägliche Arbeit für die Menschen in der Dortmunder Nordstadt – für Kinder und Jugendliche in der Offenen Jugendarbeit, für Familien in unseren Elterncafés, für Nachbarinnen und Nachbarn in unseren Quartierstreff und für all jene,
die Bildung, Begegnung und Beratung bei uns finden.
Jede Spende ist ein Zeichen des Vertrauens – und dieses Vertrauen nehmen wir sehr ernst. Die Mittel kommen direkt und vollständig den Menschen zugute, für die wir jeden Tag da sind.
Wir danken allen Spenderinnen und Spendern herzlich für ihre Großzügigkeit und ihr Mitgefühl. Es ist schön zu wissen, dass wir in der Nordstadt nicht allein sind – sondern von so vielen wunderbaren Menschen getragen werden.
Ihr Team der Stadtteil-Schule Dortmund e.V.
12.03.2026: Einladung zur Eröffnung unserer neuen Jugendfreizeitstätte
05.02.2026: Stellenausschreibung – Leitung für die neue Kita der inkita-do gGmbh (m/w/d) in Vollzeit (40,0 Stunden/Woche), Standort: Dortmund
Klicken Sie hier, um zum vollständigen Stellenangebot zu gelangen.
05.02.2026: Präsentation der Workshop-Ergebnisse „Angst-Orte – Wunsch-Orte“
ein Teilprojekt von Blackbox Angst
Kinder und Jugendliche des Nachbarschaftstreffs Mittendrin in der Fischsiedlung, welcher zur Stadtteil-Schule Dortmund e.V. gehört, haben sich mit ihrer Kamera auf die Suche nach Orten gemacht, an denen Unsicherheit spürbar wird. Abgelegene Wege, enge Passagen und wenig Licht wurden zum Ausgangspunkt für fotografische Erkundungen. Ausgehend von diesen Aufnahmen entwickelten sie Collagen und entwarfen Visionen davon, wie sich diese Räume verändern könnten. So entstanden persönliche Zukunftsbilder, in denen aus angstbesetzten Plätzen neue, selbstbestimmte Stadträume werden.
Workshopleitung: Jens Sundheim
Zeitraum: September 2025 – Januar 2026
Allgemeine Infos zum Projekt Blackbox Angst
Blackbox Angst lädt Menschen aller Generationen dazu ein, sich künstlerisch mit ihren persönlichen Erfahrungen von Angst auseinanderzusetzen und diese sichtbar zu machen. Im Projekt Blackbox Angst setzen sich Menschen in Workshops, Interviews und Aktionen im öffentlichen Raum vom Kindergartenalter bis ins hohe Lebensalter kreativ mit Angst und dem Umgang mit ihr auseinander. Aus Texten, Bildern, Skulpturen, Videos und Tonaufnahmen entsteht ein vielstimmiges Mosaik der Angst – persönlich, gesellschaftlich und generationenübergreifend.
Präsentation der Ergebnisse
Die Ergebnisse werden im Herbst 2026 im Dortmunder Stadtraum einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.
Blackbox Angst
Ein Projekt der LKJ NRW e.V. und der LAG Kunst und Medien NRW e.V. in Kooperation mit der UZWEI im Dortmunder U sowie der LWL-Klinik Dortmund. Ermöglicht durch den Fonds Soziokultur, das Kulturbüro der Stadt Dortmund, die Sparkasse Dortmund, GLS Treuhand und das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.
02.02.2026: 20 Jahre „Engel der Nordstadt“ – Ehrenamtspreis für 2025 beim Neujahrsempfang verliehen
Die drei „Engel der Nordstadt“ für 2025 sind beim Neujahrsempfang des Dietrich-Keuning-Hauses am Samstag, 31. Januar, ausgezeichnet worden: Die Kana Suppenküche, die Jugendverkehrsschule im Fredenbaum und die Straßenfußballliga Nordstadtliga nahmen den Ehrenamtspreis für ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz entgegen. Bezirksbürgermeisterin Hannah Rosenbaum, Kerstin Furkert, stellvertretende Leiterin des Amts für Stadterneuerung, und die Stiftungsmanagerin der BVB-Stiftung „leuchte auf“, Maike Vollmer, überreichten die kunstvollen Engel-Skulpturen im feierlichen Rahmen. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Engel-Verleihung bedankte sich das Quartiersmanagement Nordstadt außerdem beim Initiator und engagierten Unterstützer des Ehrenamtspreises, Christian Schmitt. Als Anerkennung überreichte das Team dem Geschäftsführer des Wohnungsunternehmens Julius Ewald Schmitt stellvertretend für den Stadtteil ein kleines Dankeschön.

Seit 2005 verleihen das Stadtbezirksmarketing und das Quartiersmanagement Nordstadt jährlich die Auszeichnung „Engel der Nordstadt“ – eine Ehrung für Menschen, die sich mit außergewöhnlichem Einsatz für das Miteinander im Stadtteil starkmachen. Mit der Auszeichnung werden Ehrenamtliche gewürdigt, die durch ihre Zeit, Energie und Leidenschaft zu wichtigen Stützen des gemeinschaftlichen Lebens in der Nordstadt werden.
Für 2025 wählte die Lenkungsgruppe des Stadtbezirksmarketings Innenstadt-Nord aus nahezu 20 Vorschlägen die Preisträger*innen aus – eine besonders anspruchsvolle Entscheidung angesichts der Vielzahl beeindruckender Initiativen und engagierter Einzelpersonen. Die Vorschläge verteilten sich auf die Bereiche Sport, Kunst, Kultur, Umwelt/Nachhaltigkeit und Soziales.
Die erste Würdigung des Abends sprach Bezirksbürgermeisterin Hannah Rosenbaum und ehrte die Kana Suppenküche. „Die Kana Suppenküche ist seit über 30 Jahren eine feste Größe in der Dortmunder Nordstadt. Es ist mehr als Zeit für einen Engel“, so Rosenbaum „und ich freue mich sehr, ihn heute an den Verein überreichen zu können.“
An vier Tagen die Woche wird in der Mallinckrodtstraße 114 gemeinsam geschnippelt und gekocht: Teams aus sechs bis sieben ehrenamtlichen Helfer*innen versorgen im Gasthaus der Kana Suppenküche bis zu 300 Personen mit einer warmen Mahlzeit. Suppe gibt es für alle, die kommen möchten – unabhängig von Herkunft oder Lebenslage. Die Suppenküche entstand Anfang der 1990er-Jahre, als die Not vieler Menschen sichtbar wurde und bestehende Hilfsangebote nicht ausreichten. Zuerst wurden die Eintöpfe in privaten Haushalten gekocht und an verschiedenen Orten im Stadtteil ausgegeben. Die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten war nicht leicht und so zog die Suppenküche mehrfach um, bis schließlich die heutigen Räume bezogen werden konnten. Bis heute wird die Arbeit vollständig von Ehrenamtlichen getragen, finanziert durch Spenden und ergänzt durch Lebensmittelspenden aus dem lokalen Handel. Die Suppenküche verbindet praktische Hilfe mit politischem Engagement: Kana macht auf Ursachen von Armut und Obdachlosigkeit aufmerksam und engagiert sich gegen die Verdrängung wohnungsloser Menschen.
Leider war es den Ehrenamtlichen der Kana Suppenküche nicht möglich, persönlich an der Preisverleihung teilzunehmen. Das Quartiersmanagement Nordstadt hat die Skulptur stellvertretend in Empfang genommen und überreicht sie zeitnah.
Kerstin Furkert, stellvertretende Leiterin des Amts für Stadterneuerung, schloss sich mit weiteren auszeichnenden Worten für die Jugendverkehrsschule im Fredenbaum an und übergab den zweiten Engel an diesem Abend.

„Ehrenamtliche Kräfte bringen hier jährlich fast 6.000 Grundschüler*innen mit Geduld und Humor das Fahrradfahren im Straßenverkehr bei. Sie schaffen damit Sicherheit und stärken die Kinder auf ihrem Weg in die Unabhängigkeit. Diese Leistungen für die junge Nordstadt verdienen hohe Anerkennung“, sagte Furkert.
Die Jugendverkehrsschule im Fredenbaum gibt es seit Ende der 1950er Jahre. Auf dem ca. 8.000 qm großen Gelände können Verkehrssituationen im geschützten Rahmen realitätsnah erprobt werden. Umfangreiche Erneuerungen der Anlage und die Ausstattung mit weiteren Verkehrsmitteln lassen die Verkehrsschule seit Anfang 2023 wieder in neuem Glanz erstrahlen. Die Geschäftsführung obliegt der Stadt Dortmund, aber es sind ehrenamtliche Mitglieder des ADFC Dortmund und der Verkehrswacht Dortmund., die jeden Morgen für die kleinen Besucher*innen bereitstehen. Ob Kindergartenkinder oder Grundschüler*innen – zurück bleibt für die Kinder die positive Erfahrung eines grünen Nordens mit hilfsbereiten, kompetenten Menschen, die ihnen spielerisch Wissen vermitteln. Neben praktischen Trainings runden Sicherheitsüberprüfungen von Fahrrädern, Helmen und theoretische Inputs das ehrenamtliche Engagement der Verkehrswacht Dortmund und des ADFC Dortmund ab.
Maike Vollmer, Stiftungsmanagerin der BVB-Stiftung „leuchte auf“, hielt die letzte Laudatio des Abends und überreichte einen Engel an die Nordstadtliga. „Die Nordstadtliga schafft ein großartiges Angebot, das weit über das Fußballspielen an sich hinausgeht und mit seinem integrativen Charakter Strahlkraft entwickelt. Auch dieses Projekt wäre ohne ehrenamtlichen Einsatz so nicht möglich. Das verdient Würdigung.“

Die Nordstadtliga ist ein ganzjähriges Angebot für Kinder und Jugendliche der Dortmunder Nordstadt, das eine sinnvolle und kostenfreie Freizeitbeschäftigung anbietet. Seit ihrer Gründung 2001 geht es bei der Nordstadtliga viel – aber nicht nur – um Fußball: Über den Sport und weitere kulturelle Aktivitäten werden Kinder und Jugendliche in gesellschaftliche Strukturen eingebunden. Unabhängig von Herkunft, Geschlecht und religiöser Identität setzt sich sie die Straßenfußballliga
für Chancengleichheit und Teilhabe ein. Themen wie Gesundheitsförderung, ein angemessener Umgang mit Konflikten und Partizipation gehen dabei Hand in Hand. Die Nordstadtliga engagiert sich aktiv gegen Diskriminierung und mit „Nordstadtliga Queens“ gibt es ein kultursensibles Angebot, das sich insbesondere an Mädchen richtet. Die Nordstadtliga wird in Kooperation zwischen dem Jugendamt Dortmund, dem AWO Unterbezirk Dortmund sowie dem Fan Projekt Dortmund durchgeführt und ist ein Leuchtturmprojekt der BVB-Stiftung „leuchte auf“. Unterstützt von rund 70 Ehrenamtlichen ist die Liga ein verlässlicher und nicht mehr wegzudenkender Anker im Stadtteil und ein starkes Beispiel für gelebtes Engagement.

Schon jetzt ruft das Quartiersmanagement Nordstadt dazu auf, neue Vorschläge für den Engel der Nordstadt 2026 einzureichen. Dies ist zu jeder Zeit möglich: Einfach per E-Mail an info@nordstadt-qm.de oder bei einem persönlichen Besuch im Büro des Quartiersmanagements, Mallinckrodtstraße 56.
Das Quartiersmanagement Nordstadt arbeitet im Auftrag des Amts für Stadterneuerung. Finanziert wird es aus dem Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ des Bundes und des Landes NRW sowie mit Mitteln der Stadt Dortmund
Kontakt:
Quartiersmanagement Nordstadt
Mallinckrodtstraße 56, 44145 Dortmund
Telefon: 0231 2227373
E-Mail: info@nordstadt-qm.de
Web: www.nordstadt-qm.de
02.02.2026: Stellenausschreibung – Assistenz der Geschäftsführung (m/w/d)
in Teilzeit (20-25 Std./Woche), Standort: Dortmund
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02.02.2026: Stellenausschreibung – Ehrenamtliche Aufsichtsratsmitglieder (m/w/d) für unsere neue KITA
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