Aktuelles bei der Stadtteil-Schule Dortmund e.V.

21.09.2026: 40 Jahre Stadtteil-Schule Dortmund e.V.

Von der Nordstadt-Initiative zum vielseitigen sozialen Träger
Dortmund, September 2026 – Die Stadtteil-Schule Dortmund e.V. feierte am 17. September 2026 ihr 40-jähriges Bestehen. Was 1986 mit einer kleinen Gruppe engagierter Pädagoginnen und Pädagogen an der Ecke Enscheder Straße / Oestermärschstraße begann, ist heute ein unverzichtbarer sozialer Anker in der Nordstadt und ein vielseitiger Träger mit mehr als 240 Beschäftigten. Vier Jahrzehnte Erfolgsgeschichte: Der Verein hat sich kontinuierlich weiterentwickelt und dabei konsequent die Lebenssituationen der Menschen in den Mittelpunkt gerückt. Mit passgenauen Angeboten direkt vor Ort leistet die Stadtteil-Schule einen entscheidenden Beitrag zur Stabilisierung und Entwicklung des Stadtteils – getragen von den vier Säulen Bildung, Beratung, Begegnung und gesellschaftliche Teilhabe.
 
 

Kathy Keinemann (Geschäftsführende Vorständin) | ©Stadtteil-Schule Dortmund e.V.

Publikum | ©Stadtteil-Schule Dortmund e.V.

Vom alternativen Projekt zur festen Größe
Die Gründung in den 1980er-Jahren war eine kreative Antwort auf Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen: Lehrkräfte schufen sich eine eigene Form von Schule. Nach den Anfängen am Borsigplatz zog der Verein Anfang der 1990er-Jahre in größere Räumlichkeiten an der Oesterholzstraße 118–120. Von dort aus wuchs das Angebot kontinuierlich: 1994 erfolgte die Anerkennung als Träger der Kinder- und Jugendhilfe, 2002 kamen Jugendtreffs und Quartiersmanagement hinzu, und 2004 übernahm ein geschäftsführender Vorstand die fachliche Steuerung.
 
Heute: Acht Fachbereiche für den Stadtteil
Die Stadtteil-Schule arbeitet heute in acht differenzierten Fachbereichen: Tageseinrichtungen für Kinder (Kitas Krümelstube, Weltenbummler und „Zur Vielfalt“), Kinder- und Jugendtreffs (Mädchen- und Frauentreff, KECK, BRIX mit „Die Demokratieschüler“ und der preisgekrönte Mädchenfußball-Sportverein STS Asteria), Sprach- und Integrationskurse im Bildungswerk, Nachbarschaftsarbeit mit den „Mittendrin“-Treffs, Beschäftigung und Qualifizierung (Arbeitsgelegenheiten und Förderzentrum u25), Migration (Integrationsagentur und Case Management), Quartiersmanagement (Borsigplatz, Nordmarkt, Hafen) sowie Schulangebote (Elterncafés, Offene Ganztagsschulen, Brückenprojekte und „Lernen neu denken“).
 
Talkrunde 3, von links: Dr. Anja Jungermann, Nadine Ruhrmann, Philipp Froehlich, Jacqueline Lahr (Moderatorin) | ©Stadtteil-Schule Dortmund e.V.

 

Publikum | ©Stadtteil-Schule Dortmund e.V.
Blick nach vorn
Das Jubiläum ist ein Auftrag: Die Stadtteil-Schule will bewährte Angebote erhalten, neue Ideen entwickeln und den Wandel in der Nordstadt gemeinsam mit den Menschen vor Ort gestalten.
„Wir wollen auch in Zukunft dort ansetzen, wo Menschen Unterstützung brauchen und gemeinsam mit ihnen Lösungen für die Herausforderungen von morgen finden. Unsere Geschichte zeigt, dass Veränderung zu uns gehört – genauso wie die Nähe zu den Menschen und zum Stadtteil.“
 
Kathy Keinemann,
Geschäftsführende Vorständin der Stadtteil-Schule Dortmund e.V.
 

24.08.2026: Hafenspaziergang 2026 – Zwischen Kränen und Kreativität

Ein einzigartiges Kultur- und Nachbarschaftsereignis an über 50 Orten

Neugierig, was sich im Hafenquartier tut? Der Hafenspaziergang geht in die nächste Runde und lädt dazu ein, spannende Orte zu entdecken, hinter die Kulissen zu blicken und mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen.

Am Samstag, 29. August 2026, lädt das Hafenquartier zur 14. Ausgabe des Hafenspaziergangs ein und bietet an über 50 Orten erneut ein abwechslungsreiches Erlebnis für alle Interessierten. Einen Tag lang rücken die Menschen, Ideen und Projekte in den Mittelpunkt, die das Quartier prägen und es als Ort für Kultur, Soziales, Wirtschaft, Innovation und Technik lebendig machen.

Den Auftakt bildet die feierliche Eröffnung um 14 Uhr auf der Stadtteilbühne in der Speicherstraße. Das Folgeprogramm können Besucher*innen sich aus den über 80 Veranstaltungen nach ihrem Geschmack zusammenstellen.

Das Hafenquartier können Besucher*innen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem kostenlosen Shuttle-Bus erkunden, der alle 15 Minuten verkehrt. Eine kostenfreie Web-App unter www.hafenspaziergang.echt-nordstadt.de hilft bei der Planung einer ganz persönlichen Route.

Impulse für Gemeinschaft und urbanes Leben

„Der Hafenspaziergang macht sichtbar, wie viel Engagement und Kreativität im Hafenquartier steckt“, sagt Bezirksbürgermeisterin Hannah Rosenbaum. „Hier kommen Menschen zusammen, die den Stadtteil aktiv mitgestalten. Gleichzeitig bietet das vielfältige Programm die Möglichkeit, die vielen verschiedenen Facetten der Nordstadt zu kennenzulernen.“

Sebastian Kröger, Leiter des Amts für Stadterneuerung, lenkt den Blick auf aktuelle Entwicklungen: „Nachdem viele Projekte der südlichen Speicherstraße schon umgesetzt sind, steht jetzt die Entwicklung des nördlichen Abschnitts an: Dort entstehen attraktive Orte etwa für Gastronomie, Braukultur und urbanes

Stadtleben. Der Hafenspaziergang als echtes Mammut-Projekt unseres Quartiersmanagements Nordstadt bietet jedes Jahr aufs Neue eine wunderbare Gelegenheit, sich ein eigenes Bild von den Entwicklungen im Quartier zu machen.“

Das Förderprogramm „Gut für Dortmund“ der Stadt Dortmund unterstützt in Kooperation mit der Sparkasse für Dortmund-Stiftung auch in diesem Jahr den Hafenspaziergang mit einer Förderung von rund 37.000 Euro. „Gemeinschaft lebt von Begegnungen und gemeinsamen Erfahrungen“, betont Sebastian Junker, Vorstandsmitglied der Sparkasse Dortmund. „Der Hafenspaziergang schafft dafür den idealen Rahmen und zeigt, wie lebendig das Miteinander im Hafenquartier ist. Dass wir dazu auch in diesem Jahr wieder einen Beitrag leisten können, freut uns sehr.“

Ein buntes Programm für alle Altersgruppen

Wie gewohnt sorgt der Hafenspaziergang für ein abwechslungsreiches Programm auf mehreren Bühnen und an besonderen Orten im Hafenquartier. Zentral in der Speicherstraße gelegen lockt die Echt-Nordstadt-Stadtteilbühne mit Dortmunder Bands und DJ*s. Gemeinsam mit dem Projektspeicher, der Gemischten Tüte und dem Dings e. V. lädt das Quartiersmanagement Nordstadt zum Tanzen und Mitsingen bei Indie-Rock, Funk, Pop und World Music.

Ein „All-time-Favourite“ des Hafenspaziergangs ist die Songs & Stories-Bühne im Blücherpark. In diesem Jahr erwartet die Besucher*innen dort ein Live- & Tanz-Event mit der schwedischen Swing Band CATS & DINOSAURS und der Lindy Hop-Gruppe Lindypott. Wer mag, probiert es gleich selbst aus beim Schnupperkurs zwischen den Sets. Auch rund um den „Speicher 100“ am Ende der nördlichen Speicherstraße gibt es viel auf die Ohren und zum Tanzen.  Familienfreundlichkeit wird beim „Halleluyeah!“-Festival in der Pauluskirche großgeschrieben. Vor beeindruckender Kirchenkulisse gibt es zahlreiche Live-Acts, Zauber Show und Kinderspaß im Garten.

Sportlich aktiv wird es beim Boxtraining mit Sparringpartner4you. Alles rund ums Fahrrad gibt es bei Fastwieneu.Bikes., inklusive Waffeln für die Stärkung. Mobil wird es auch beim E-Scooter-Training bei der Jugendverkehrsschule im Fredenbaum, Geschicklichkeit trifft hier auf Verkehrsregeln. Auf dem Ruderergometer beim Ruderclub Germania kann man für die eigene Bestzeit antreten. Am Bootsverleih im Fredenbaum gibt es dank dem Diakonischen Werk

Dortmund und Lünen neben einer Runde im Tretboot auch ein buntes Mitmachprogramm mit kreativen Spielen.

Für Familien wird auch an anderen Orten Einiges geboten: Im Kulturort Depot bricht beim „Open House“ das große Krabbeln aus: wuselig wird es bei einer Rallye, kreativen Workshops, informativen Vorträgen, Führungen oder offenen Ateliers – bei vielem stehen für die jüngeren Besucher*innen Insekten und Natur im Vordergrund. Nachhaltigkeitsfest, Trinkpause und Spielstraße – alles mitten im Quartier und rund um den Standort BunkerPlus. Kreativ werden kann man am Heimathafen: bei Paints&Plants vom Lichtspielhaus Fräulein Nina entsteht Kunst in Pflanzenformen, beim Siebdruck-Workshop mit Ladies First entsteht neue Mode. Ins APFELPARADIES kommt, wer den Kleingartenverein Hafenwiese besucht. Hier gibt es Speis und Trank rund um den Apfel und ein buntes Familienfest dazu.

Die gesamte Speicherstraße wird wieder für den Autoverkehr gesperrt, sodass die Besucher*innen die vielen Veranstaltungen am Kanalhafen entspannt zu Fuß oder mit dem Fahrrad entdecken können. In der südlichen Speicherstraße öffnet Lensing Media sein Hauptquartier und empfängt alle Interessierten mit spannenden Live-Interviews und Führungen. Die Besucher*innen erwarten tolle Ein- und Ausblicke – erfrischendes Interior Design mit Blick aufs Hafenbecken. Alle Vinyl-Liebhaber*innen können am Heimathafen beste Beats genießen oder durch rund 2.500 Platten vom VINYLHOSCHI stöbern. Die Akademie für Theater und Digitalität bietet mit „Oscilloscope Music“ ein audiovisuelles Erlebnis, das Musik und visuelle Kunst verschmelzen lässt.

Für Erfrischung und Stärkung ist in der Speicherstraße ebenfalls gesorgt: Die Bergmann-Brauerei zapft frisches Tankbier, das nansen bietet vegane und vegetarische Schmausereien sowie Mocktails/Cocktails. Ein Foodcorner beim Projektspeicher ist Anlaufstelle für Hungrige, und in den Pop-Up-Biergärten der Borussia Brauerei sowie des Grünen Salons kann entspannt werden. Die Disco-Kitchen bietet leckeres Essen bei entspannten Beats. Nettes Beach-Ambiente erwartet die Besucher*innen wie gewohnt beim Eventschiff Herr Walter.

Von 13 bis 19 Uhr ermöglicht die vom Technischen Hilfswerk errichtete Pontonbrücke einen besonderen Gang über das Wasser. Sie eröffnet neue Perspektiven auf den Kanalhafen und die Speicherstraße und zählt seit Jahren für Groß und Klein zu den beliebten Attraktionen des Hafenspaziergangs. Mit

Unterstützung der Dortmunder Hafen AG kann dieses besondere Erlebnis auch in diesem Jahr wieder angeboten werden.

Der Hafenspaziergang zeigt die kreativ-künstlerische Seite des Quartiers

Zahlreiche Ateliers öffnen ihre Türen und laden dazu ein, Kunstschaffende und ihre Arbeit kennenzulernen. Einblicke bieten unter anderem das Atelier #kleiststrasse11, das Atelier GaleRigot und das Künstler*innenhaus. Bei ANNELISE in der Gneisenaustraße zeigen fotografische Arbeiten junger Künstler*innen ganz eigene Perspektiven auf das Thema Raum. Das Gesamtkunstwerk Rockaway Beat öffnet seine Türen und lädt zum Entdecken ein.

Die Vereine Rock Kultur Hafen und Metal Tremonia e. V. locken Musikliebhaber*innen zum „Rock im Hof“ mit Gothic, Rock und Metal. Besondere Oldtimer kann man beim Deutschen Industrielack Museum bewundern.

Aktuelles, Historisches und Informatives über den Hafen hat der Tag ebenso zu bieten: Entdeckungstouren hinter den Bauzaun ermöglichen exklusive Einblicke in die neue Werkstatt für ICE-Züge – jeweils zur vollen und halben Stunde kann man hier nach Anmeldung echte Baustellenluft schnuppern. Erstmals seine Türen öffnet nach langer Zeit das Gebäude-Ensemble an der Speicherstraße 41-45. d-Port21 und Julius Ewald Schmitt GmbH & Co. KG vermitteln aktuelle Einblicke in zukünftige Entwicklungen. Geführte Touren im Gebäude lassen Entwürfe realer werden.

„Hinter vielen Projekten im Hafenquartier stehen Menschen, die sich mit Ideen und Engagement für ihren Stadtteil einsetzen“, sagt Theresa Ramlau vom Quartiersmanagement Nordstadt. „Dieses Engagement zusammenzubringen ist Teil unserer Arbeit und bereitet uns dabei besondere Freude.“

Weitere Informationen

Angesichts der Bandbreite des Programms empfiehlt sich ein Blick in den
Programmflyer oder die Veranstaltungs-Website, um einen ganz persönlichen Hafenspaziergang zusammenzustellen. Der Programmflyer ist beim Quartiersmanagement Nordstadt, Mallinckrodtstraße 56, kostenlos erhältlich. Die Website ist zu erreichen unter hafenspaziergang.echt-nordstadt.de.

Dank der Unterstützung von DSW21 gibt es einen kostenlosen Shuttle-Bus, der auf einer Kreisroute im Viertelstundentakt zehn Haltepunkte anfährt. Ideal lässt sich der Hafenspaziergang auch mit dem Fahrrad erkunden.

Die Veranstaltung wird vom Quartiersmanagement Nordstadt koordiniert und durch das Gut für Dortmund-Programm der Stadt Dortmund in Kooperation mit der Sparkasse für Dortmund-Stiftung gefördert. Weitere Unterstützer*innen sind DSW21 und die Dortmunder Hafen AG.       

Das Quartiersmanagement Nordstadt arbeitet im Auftrag des Amts für Stadterneuerung. Finanziert wird es aus dem Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ des Bundes und des Landes NRW sowie mit Mitteln der Stadt Dortmund.  

Kontakt:

Quartiersmanagement Nordstadt
Theresa Ramlau
Mallinckrodtstr. 56, 44145 Dortmund
Telefon: 0231/222 73 73
E-Mail: hafen@nordstadt-qm.de
Web: www.nordstadt-qm.de


29.07.2026: Sommer-Ferienprogramm 2026 des Mädchen- und Frauentreffs

Der Mädchen- und Frauentreff präsentiert sein Programm für die Sommerferien!
Die Angebote für die Jüngeren sind bereits ausgebucht, aber es gibt noch ein paar freie Plätze für die Aktivitäten ab 14 Jahren.
Also: schnell anmelden! 🙂

 

Für eine größere Ansicht, bitte klicken!
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03.07.2026: „Pick(nick) & Play“: Quartiersfonds Nordstadt fördert neuen Verleihservice für Spiel, Bewegung und Begegnung im Hoeschpark

Für einen erlebnisreichen Start in den Sommer war am Nachmittag des 1. Juli im Hoeschpark gesorgt: Hier fiel der offizielle Startschuss für „Pick(nick) & Play“, ein neues Projekt, das der gesamten Nordstadt zugutekommt. Gefördert mit rund 11.000 Euro aus dem Quartiersfonds Nordstadt und umgesetzt vom Caritasverband Dortmund stellt es Familien, Kindern, Bewohner*innen, Gruppen und Einrichtungen kostenfrei Spiel- und Bewegungsmaterialien für einen gelungenen Tag im Hoeschpark zur Verfügung. Zum Repertoire zählen Bälle, Sandspielzeug, Bewegungs- und Gesellschaftsspiele, Sport- und Fitnessgeräte, Sitzmöbel, Picknickutensilien und vieles mehr.

Ausleihstation ist das Hoeschpark Büdchen direkt im Park, Kirchderner Straße 35-43. Besucher*innen können sich dort unkompliziert registrieren, die Materialien vor Ort ausleihen und im Park nutzen – auf Spielplätzen, Sportanlagen, der Festwiese, im Sportheim oder überall dort, wo Platz für Bewegung und Begegnung ist.

„Der Hoeschpark ist ein Ort für Begegnung, Bewegung und gemeinsames Erleben – das ist gerade in den dicht besiedelten Quartieren der Nordstadt äußerst wertvoll“, sagt Heike Lindenblatt, Projektleiterin aus dem Amt für Stadterneuerung. „Mit ‚Pick(nick) & Play‘ wird es noch leichter, diese Möglichkeiten voll auszuschöpfen. Das stärkt auch die sozialen Kontakte im Quartier.“

 

von links nach rechts: Lisa Faulenbach (Quartiersmanagement Nordstadt), Theresa Ramlau (Quartiersmanagement Nordstadt), André Douglas (Caritasverband Dortmund), Andreas Zejfert (Sport- und Freizeitbetriebe, Stadt Dortmund), Heike Lindenblatt (Amt für Stadterneuerung, Stadt Dortmund); ©Lennart Neuhaus

©Lennart Neuhaus

©Lennart Neuhaus

Auch die Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund begrüßen das Projekt: „Wir freuen uns, dass ‚Pick(nick) & Play‘ Anreize für gemeinsame Aktivitäten im Freien schafft und dem Hoeschpark als ohnehin attraktiven Ort zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten eröffnet“, so Parkleiter Andreas Zejfert.

Die Projektverantwortlichen heben insbesondere den gemeinwohlorientierten und vernetzenden Ansatz hervor. „Wir haben etwas für alle Generationen und jedes Wetter – der Verleihservice bringt Menschen zusammen und sorgt dafür, dass Spiel und Bewegung unabhängig von finanziellen Möglichkeiten stattfinden können“, so André Douglas, Sozialpädagoge vom Caritasverband Dortmund. Der Ausleihservice wird von den Teilnehmer*innen des Service-Points Hoeschpark bedient und unterstützt damit zugleich eine berufliche Integrationsmaßnahme.

„Der Quartiersfonds hilft, Angebote wie ‚Pick(nick) & Play‘ ins Leben zu rufen, die von Einrichtungen und Initiativen in der Nordstadt flexibel für eigene Aktionen, Nachbarschaftstreffen oder offene Formate genutzt werden können“, sagt Theresa Ramlau vom Quartiersmanagement Nordstadt.
„So entstehen neue Verbindungen im Stadtteil und bestehende Netzwerke werden nachhaltig gestärkt“.

Im Quartierfonds stehen jedes Jahr 50.000 Euro zur Verfügung, mit denen Projekte für den Stadtteil gefördert werden können. Wer eine eigene Projektidee hat, kann sich gerne beim Quartiersmanagement Nordstadt in der Mallinckrodtstraße 56 oder telefonisch unter 0231 2227373 melden.

Das Quartiersmanagement Nordstadt arbeitet im Auftrag des Amts für Stadterneuerung. Finanziert wird es aus dem Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ des Bundes und des Landes NRW sowie mit Mitteln der Stadt Dortmund.

Der Verleihservice ist ein kostenloses Angebot des Caritasverbands Dortmund – Öffnungszeiten und Hinweise gibt es hier:
www.caritas-dortmund.de/hoeschpark

Das Hoeschpark Büdchen im Sportheim ist eine Kooperation von Caritasverband Dortmund und Jobcenter Dortmund und auf die Einbindung von Arbeitsgelegenheiten (AGH) im Sinne des Sozialrechts zugeschnitten. Das

Angebot wird von den AGH-Teilnehmer*innen unter fachlicher Anleitung betrieben. Das Gesamtprojekt haben die Sport- und Freizeitbetriebe gemeinsam mit dem Amt für Stadterneuerung entwickelt.

Flyer_Pick(nick) & Play

Kontakt:
Quartiersmanagement Nordstadt
Mallinckrodtstraße 56, 44145 Dortmund
Telefon: 0231 2227373
E-Mail: info@nordstadt-qm.de
Web: www.nordstadt-qm.de


01.07.2026: Hafenspaziergang 2026 – zwischen Kran und Kreativität

Der letzte Samstag im August gehört dem Hafen: Am 29. August 2026 lädt das Hafenquartier zur 14. Ausgabe des Hafenspaziergangs ein. Einen Tag lang rücken die Menschen, Ideen und Projekte in den Mittelpunkt, die das Quartier prägen und ihn als Ort für Kultur, Soziales, Wirtschaft und Technik lebendig machen.

EInmal auf das Plakat klicken, um zum Flyer zu gelangen.

Ein facettenreiches Kultur- und Informationsprogramm lockt Groß und Klein zu spannenden Einblicken, Mitmachangeboten und zum gemeinsamen Tanzen, Feiern und Genießen in das Hafenquartier. Das Quartiersmanagement Nordstadt freut sich über alle, die sich dieses Programmhighlight schon jetzt im Kalender vormerken und mithilfe der Web-App ihre Route quer durch das Hafenquartier planen.

Einfach vorbeikommen und sich durch das Hafenquartier treiben lassen!

(Wenn der Link zur Web-App nicht funktioniert, ist hier nochmal der komplette Link: https://hafenspaziergang.echt-nordstadt.de/)


01.07.2026: Kultur selber machen: Neues Quartiersfondsprojekt vermittelt Eventskills für Feste und Kulturveranstaltungen in der Nordstad

Wie entsteht ein Nachbarschaftsfest? Was braucht es für guten Sound und stimmungsvolles Licht? Und wie können Menschen aus dem Quartier gemeinsam Kulturveranstaltungen auf die Beine stellen – ohne große Budgets, aber mit Know-how und Solidarität? Genau hier setzt „Each One Teach One“ – Kultur- und Eventskills für das Quartier an. Das Projekt der Initiative Nordkultur erhält eine Förderung in Höhe von 12.000 Euro aus dem Quartiersfonds Nordstadt.

Das Prinzip: Kultur- und Eventskills werden gemeinsam erlernt, vorhandenes Wissen geben die Teilnehmenden untereinander weiter. Wer schon Erfahrung mit Veranstaltungstechnik, Organisation oder handwerklichem Arbeiten hat, teilt sein Wissen mit anderen – und lernt gleichzeitig Neues dazu. So entstehen neue Kontakte, Kooperationen und Kompetenzen. Veranstaltungsideen aus dem Quartier gehen in die Umsetzung.

„Projekte wie ‚Each One Teach One‘ zeigen, wie kultureller Ausdruck direkt aus dem Quartier entstehen kann“, sagt Heike Lindenblatt, Projektleiterin im Amt für Stadterneuerung. „Wenn die Menschen lernen, wie sie ihre Ideen selbst umsetzen können, entstehen lebendige Orte der Begegnung, kulturelle Vielfalt und nachhaltige Strukturen. Langfristig trägt das zur Stärkung der Nordstadt bei.“

Im Zentrum des Projekts stehen kostenlose Workshops zum praxisnahen Einstieg in Veranstaltungstechnik und -organisation. Die Teilnehmenden lernen den Umgang mit Mikrofonen, Mischpulten und Lichttechnik. Wichtige Aspekte zu Sicherheit und dem respektvollen Miteinander werden ebenfalls thematisiert. Ergänzend finden DIY-Termine statt, bei denen gemeinsam Veranstaltungselemente wie eine Bühne oder ein DJ-Pult gebaut werden. Hier stehen kreatives Arbeiten, handwerkliche Grundlagen und der sichere Umgang mit Werkzeugen im Vordergrund. Abschließend bündelt das Projekt die gesammelten Erfahrungen, um langfristige Strukturen für selbstorganisierte Kultur aus dem Quartier zu schaffen. Das angeschaffte und selbst gebaute Equipment steht dem Quartier kostenfrei zur Verfügung und wird über ein vom Sozial Ökologischen Zentrum (SÖZ) verwaltetes Ausleihsystem vielen Menschen zugänglich gemacht.

„Das Projekt richtet sich an alle Menschen im Stadtteil, die Lust haben, eigene Kulturveranstaltungen, Feste oder kreative Formate zu organisieren – egal ob mit oder ohne Vorerfahrung“, sagt Sönke von der Initiative Nordkultur „Ziel ist es, Wissen zu teilen, Fähigkeiten weiterzugeben und Menschen zu ermutigen, selbst aktiv zu werden.“

Die Workshops finden im Sozial Ökologischen Zentrum, Gut-Heil-Straße12-14, statt. Die Teilnahme ist kostenlos, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Eine Anmeldung an workshop-eoto@riseup.net ist notwendig. Weitere Informationen zu den einzelnen Terminen sind fortlaufend auf der Website söz.org zu finden. Los geht es mit dem ersten Workshoptermin am Sonntag, 5. Juli, um 12:30 Uhr. Thema ist der Einstieg in den Umgang mit Tontechnik.

„Der Quartiersfonds Nordstadt macht innovative Projekte wie ‚Each One Teach One‘ möglich“ so Theresa Ramlau vom Quartiersmanagement Nordstadt. „Das SÖZ wird zur In- und Outdoorwerkstatt: gemeinsam wird hier gelernt, ausprobiert und geplant. Das Projekt bringt Menschen zusammen und zeigt einmal mehr, wie viel kreative Energie in der Nordstadt steckt.“

Im Quartierfonds stehen jedes Jahr 50.000 Euro zur Verfügung, mit denen Projekte für den Stadtteil gefördert werden können. Wer eine eigene Projektidee hat, kann sich gerne beim Quartiersmanagement Nordstadt in der Mallinckrodtstraße 56 oder telefonisch unter 0231 2227373 melden.

Das Quartiersmanagement Nordstadt arbeitet im Auftrag des Amts für Stadterneuerung. Finanziert wird es mit aus dem Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ des Bundes und des Landes NRW sowie mit Mitteln der Stadt Dortmund.

Kontakt:

Quartiersmanagement Nordstadt
Mallinckrodtstraße 56, 44145 Dortmund
Telefon: 0231 2227373
E-Mail: info@nordstadt-qm.de
Web: www.nordstadt-qm.de


11.06.2026: „Pick(nick) & Play“ im Hoeschpark: kostenlose Ausleihe startet am 1. Juli

Quartiersfonds fördert Projekt des Caritasverbands Dortmund

Mehr Bewegung, Spiel und Begegnung für alle Generationen: Das ermöglicht das neue Projekt „Pick(nick) & Play“ im Hoeschpark. Besucher*innen können sich kostenlos Spiel-, Sport- und weitere Materialien ausleihen – von Gesellschafts- und Bewegungsspielen über Fitnessutensilien bis hin zu Picknick und Sitzmöglichkeiten. Dreh- und Angelpunkt ist das Hoeschpark Büdchen, wo Interessierte die Ausstattung unkompliziert für einen gelungenen Tag im Park erhalten. Das Angebot wird unterstützt aus Mitteln des Quartiersfonds Nordstadt und umgesetzt vom Caritasverband Dortmund.

Los geht’s am Mittwoch, 1. Juli. Dann heißt es: vorbeikommen, ausprobieren und einfach mitmachen! Von 14:30 bis 17:30 Uhr verwandelt sich die Wiese vor dem Sportheim im Hoeschpark (Kirchderner Straße 35–43) in eine lebendige Aktionsfläche. Besucher*innen können die große Auswahl an Spiel- und Bewegungsangeboten entdecken und direkt testen. Ob sportlich beim Tischtennis, spielerisch beim Kartenspiel oder entspannt beim gemeinsamen Picknick – ein abwechslungsreicher Nachmittag voller Bewegung, Spaß und Begegnung ist garantiert. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Frische Zuckerwatte sorgt für süße Momente, während eine gesunde Trinkpause vom Seniorenbüro Innenstadt-Nord die nötige Erfrischung bietet.

Der Nachmittag ist Auftakt für ein dauerhaftes, kostenfreies Ausleihangebot. „Pick(nick)& Play“ trägt zu einem lebendigen Ort für Bewegung, Begegnung und Erholung bei. Der Caritasverband Dortmund und das Quartiersmanagement Nordstadt laden Familien, Kinder, Jugendliche, Senior*innen und sportlich Aktive gleichermaßen ein, sich mit dem Angebot vertraut zu machen und den Hoeschpark gemeinsam zu nutzen und zu genießen.

Im Quartierfonds stehen jedes Jahr 50.000 Euro zur Verfügung, mit denen Projekte für den Stadtteil gefördert werden können. Wer eine eigene Projektidee hat, kann sich gerne beim Quartiersmanagement Nordstadt in der Mallinckrodtstraße 56 oder telefonisch unter 0231 2227373 melden. Das Quartiersmanagement Nordstadt arbeitet im Auftrag des Amts für Stadterneuerung. Finanziert wird es aus dem Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ des Bundes und des Landes NRW sowie mit Mitteln der Stadt Dortmund.

Kontakt:
Quartiersmanagement Nordstadt
Mallinckrodtstraße 56, 44145 Dortmund
Telefon: 0231 2227373
E-Mail: info@nordstadt-qm.de
Web: www.nordstadt-qm.de


15.05.2026: Hoeschparkfest am 12.07. | 13 – 18 Uhr


07.05.2026: Einladung zum Aktionstag „Dortmund gemeinsam“

Am 29. Mai 2026 laden wir herzlich zu einem besonderen Aktionstag unter dem Motto „Dortmund gemeinsam“ ein.

In unseren Mittendrin-Standorten in der Märchensiedlung und der Fischsiedlung erwarten Sie zwei schöne Gelegenheiten, Nachbarschaft zu erleben, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Zeit zu verbringen.

Den Auftakt macht von 11:00 bis 14:00 Uhr ein Mitmach-Frühstück in der Märchensiedlung. Frische Brötchen sowie Kaffee und Tee werden vom Mittendrin bereitgestellt. Alles Weitere bringen die Teilnehmenden einfach selbst mit – ganz im Sinne eines offenen, bunten Buffets. Eingeladen sind alle Nachbarinnen und Nachbarn, die Lust haben, gemeinsam zu frühstücken und sich auszutauschen.

Am Nachmittag geht es weiter in der Fischsiedlung: Von 15:30 bis 18:00 Uhr feiern wir dort ein fröhliches Nachbarschaftsfest. Besonders die Kinder kommen auf ihre Kosten – mit einem Balancierparcour, einem übergroßen Jenga-Spiel und der Möglichkeit, sich schminken zu lassen. Frische Waffeln sowie kalte Getränke, Tee und Kaffee sorgen zusätzlich für eine gemütliche Atmosphäre und laden zum Verweilen ein.

Auch hier sind alle Nachbarinnen und Nachbarn herzlich willkommen. Wir freuen uns auf einen lebendigen Tag voller Begegnungen und gemeinsamer Momente in unserer Nachbarschaft!


24.04.2026: Herzlichen Dank – Gemeinsam für die Nordstadt

Wir sind tief bewegt und möchten uns von Herzen bedanken.

Anlässlich eines Trauerfalls haben viele Menschen eine ganz besondere und berührende Entscheidung getroffen:
Sie haben auf Blumen verzichtet und stattdessen die Stadtteil-Schule Dortmund e.V. mit einer Spende bedacht.
Diese Geste der Menschlichkeit hat uns sehr bewegt.

Mit Ihrer Unterstützung stärken Sie unsere tägliche Arbeit für die Menschen in der Dortmunder Nordstadt – für Kinder und Jugendliche in der Offenen Jugendarbeit, für Familien in unseren Elterncafés, für Nachbarinnen und Nachbarn in unseren Quartierstreff und für all jene,
die Bildung, Begegnung und Beratung bei uns finden.

Jede Spende ist ein Zeichen des Vertrauens – und dieses Vertrauen nehmen wir sehr ernst. Die Mittel kommen direkt und vollständig den Menschen zugute, für die wir jeden Tag da sind.

Wir danken allen Spenderinnen und Spendern herzlich für ihre Großzügigkeit und ihr Mitgefühl. Es ist schön zu wissen, dass wir in der Nordstadt nicht allein sind – sondern von so vielen wunderbaren Menschen getragen werden.

Ihr Team der Stadtteil-Schule Dortmund e.V.


12.03.2026: Einladung zur Eröffnung unserer neuen Jugendfreizeitstätte


05.02.2026: Stellenausschreibung – Leitung für die neue Kita der inkita-do gGmbh (m/w/d) in Vollzeit (40,0 Stunden/Woche), Standort: Dortmund

Klicken Sie hier, um zum vollständigen Stellenangebot zu gelangen.


05.02.2026: Präsentation der Workshop-Ergebnisse „Angst-Orte – Wunsch-Orte“

ein Teilprojekt von Blackbox Angst

Kinder und Jugendliche des Nachbarschaftstreffs Mittendrin in der Fischsiedlung, welcher zur Stadtteil-Schule Dortmund e.V. gehört, haben sich mit ihrer Kamera auf die Suche nach Orten gemacht, an denen Unsicherheit spürbar wird. Abgelegene Wege, enge Passagen und wenig Licht wurden zum Ausgangspunkt für fotografische Erkundungen. Ausgehend von diesen Aufnahmen entwickelten sie Collagen und entwarfen Visionen davon, wie sich diese Räume verändern könnten. So entstanden persönliche Zukunftsbilder, in denen aus angstbesetzten Plätzen neue, selbstbestimmte Stadträume werden.

Workshopleitung: Jens Sundheim
Zeitraum: September 2025 – Januar 2026

 

Foto: Jens Sundheim
Foto: Jens Sundheim
Foto: Jens Sundheim

Allgemeine Infos zum Projekt Blackbox Angst

Blackbox Angst lädt Menschen aller Generationen dazu ein, sich künstlerisch mit ihren persönlichen Erfahrungen von Angst auseinanderzusetzen und diese sichtbar zu machen. Im Projekt Blackbox Angst setzen sich Menschen in Workshops, Interviews und Aktionen im öffentlichen Raum vom Kindergartenalter bis ins hohe Lebensalter kreativ mit Angst und dem Umgang mit ihr auseinander. Aus Texten, Bildern, Skulpturen, Videos und Tonaufnahmen entsteht ein vielstimmiges Mosaik der Angst – persönlich, gesellschaftlich und generationenübergreifend.

Präsentation der Ergebnisse

Die Ergebnisse werden im Herbst 2026 im Dortmunder Stadtraum einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Blackbox Angst
Ein Projekt der LKJ NRW e.V. und der LAG Kunst und Medien NRW e.V. in Kooperation mit der UZWEI im Dortmunder U sowie der LWL-Klinik Dortmund. Ermöglicht durch den Fonds Soziokultur, das Kulturbüro der Stadt Dortmund, die Sparkasse Dortmund, GLS Treuhand und das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.


02.02.2026: 20 Jahre „Engel der Nordstadt“ – Ehrenamtspreis für 2025 beim Neujahrsempfang verliehen

Die drei „Engel der Nordstadt“ für 2025 sind beim Neujahrsempfang des Dietrich-Keuning-Hauses am Samstag, 31. Januar, ausgezeichnet worden: Die Kana Suppenküche, die Jugendverkehrsschule im Fredenbaum und die Straßenfußballliga Nordstadtliga nahmen den Ehrenamtspreis für ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz entgegen. Bezirksbürgermeisterin Hannah Rosenbaum, Kerstin Furkert, stellvertretende Leiterin des Amts für Stadterneuerung, und die Stiftungsmanagerin der BVB-Stiftung „leuchte auf“, Maike Vollmer, überreichten die kunstvollen Engel-Skulpturen im feierlichen Rahmen. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Engel-Verleihung bedankte sich das Quartiersmanagement Nordstadt außerdem beim Initiator und engagierten Unterstützer des Ehrenamtspreises, Christian Schmitt. Als Anerkennung überreichte das Team dem Geschäftsführer des Wohnungsunternehmens Julius Ewald Schmitt stellvertretend für den Stadtteil ein kleines Dankeschön.

Ehrung von Christian Schmitt für 20 Jahre Unterstützung der Engel der Nordstadt, ©Lennart Neuhaus

Seit 2005 verleihen das Stadtbezirksmarketing und das Quartiersmanagement Nordstadt jährlich die Auszeichnung „Engel der Nordstadt“ – eine Ehrung für Menschen, die sich mit außergewöhnlichem Einsatz für das Miteinander im Stadtteil starkmachen. Mit der Auszeichnung werden Ehrenamtliche gewürdigt, die durch ihre Zeit, Energie und Leidenschaft zu wichtigen Stützen des gemeinschaftlichen Lebens in der Nordstadt werden.

Für 2025 wählte die Lenkungsgruppe des Stadtbezirksmarketings Innenstadt-Nord aus nahezu 20 Vorschlägen die Preisträger*innen aus – eine besonders anspruchsvolle Entscheidung angesichts der Vielzahl beeindruckender Initiativen und engagierter Einzelpersonen. Die Vorschläge verteilten sich auf die Bereiche Sport, Kunst, Kultur, Umwelt/Nachhaltigkeit und Soziales.

Die erste Würdigung des Abends sprach Bezirksbürgermeisterin Hannah Rosenbaum und ehrte die Kana Suppenküche. „Die Kana Suppenküche ist seit über 30 Jahren eine feste Größe in der Dortmunder Nordstadt. Es ist mehr als Zeit für einen Engel“, so Rosenbaum „und ich freue mich sehr, ihn heute an den Verein überreichen zu können.“

An vier Tagen die Woche wird in der Mallinckrodtstraße 114 gemeinsam geschnippelt und gekocht: Teams aus sechs bis sieben ehrenamtlichen Helfer*innen versorgen im Gasthaus der Kana Suppenküche bis zu 300 Personen mit einer warmen Mahlzeit. Suppe gibt es für alle, die kommen möchten – unabhängig von Herkunft oder Lebenslage. Die Suppenküche entstand Anfang der 1990er-Jahre, als die Not vieler Menschen sichtbar wurde und bestehende Hilfsangebote nicht ausreichten. Zuerst wurden die Eintöpfe in privaten Haushalten gekocht und an verschiedenen Orten im Stadtteil ausgegeben. Die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten war nicht leicht und so zog die Suppenküche mehrfach um, bis schließlich die heutigen Räume bezogen werden konnten. Bis heute wird die Arbeit vollständig von Ehrenamtlichen getragen, finanziert durch Spenden und ergänzt durch Lebensmittelspenden aus dem lokalen Handel. Die Suppenküche verbindet praktische Hilfe mit politischem Engagement: Kana macht auf Ursachen von Armut und Obdachlosigkeit aufmerksam und engagiert sich gegen die Verdrängung wohnungsloser Menschen.

Leider war es den Ehrenamtlichen der Kana Suppenküche nicht möglich, persönlich an der Preisverleihung teilzunehmen. Das Quartiersmanagement Nordstadt hat die Skulptur stellvertretend in Empfang genommen und überreicht sie zeitnah.

Kerstin Furkert, stellvertretende Leiterin des Amts für Stadterneuerung, schloss sich mit weiteren auszeichnenden Worten für die Jugendverkehrsschule im Fredenbaum an und übergab den zweiten Engel an diesem Abend.

von links nach rechts: Preisträger der Jugendverkehrsschule am Fredenbaum, Engel-Initiator Christian Schmitt, Laudatorin Kerstin Furkert – stellvertretende Amtsleiterin Amt für Stadterneuerung, Till Blackstein vom Quartiersmanagement Nordstadt, ©Lennart Neuhaus

„Ehrenamtliche Kräfte bringen hier jährlich fast 6.000 Grundschüler*innen mit Geduld und Humor das Fahrradfahren im Straßenverkehr bei. Sie schaffen damit Sicherheit und stärken die Kinder auf ihrem Weg in die Unabhängigkeit. Diese Leistungen für die junge Nordstadt verdienen hohe Anerkennung“, sagte Furkert.

Die Jugendverkehrsschule im Fredenbaum gibt es seit Ende der 1950er Jahre. Auf dem ca. 8.000 qm großen Gelände können Verkehrssituationen im geschützten Rahmen realitätsnah erprobt werden. Umfangreiche Erneuerungen der Anlage und die Ausstattung mit weiteren Verkehrsmitteln lassen die Verkehrsschule seit Anfang 2023 wieder in neuem Glanz erstrahlen. Die Geschäftsführung obliegt der Stadt Dortmund, aber es sind ehrenamtliche Mitglieder des ADFC Dortmund und der Verkehrswacht Dortmund., die jeden Morgen für die kleinen Besucher*innen bereitstehen. Ob Kindergartenkinder oder Grundschüler*innen – zurück bleibt für die Kinder die positive Erfahrung eines grünen Nordens mit hilfsbereiten, kompetenten Menschen, die ihnen spielerisch Wissen vermitteln. Neben praktischen Trainings runden Sicherheitsüberprüfungen von Fahrrädern, Helmen und theoretische Inputs das ehrenamtliche Engagement der Verkehrswacht Dortmund und des ADFC Dortmund ab.

Maike Vollmer, Stiftungsmanagerin der BVB-Stiftung „leuchte auf“, hielt die letzte Laudatio des Abends und überreichte einen Engel an die Nordstadtliga. „Die Nordstadtliga schafft ein großartiges Angebot, das weit über das Fußballspielen an sich hinausgeht und mit seinem integrativen Charakter Strahlkraft entwickelt. Auch dieses Projekt wäre ohne ehrenamtlichen Einsatz so nicht möglich. Das verdient Würdigung.“ 

von links nach rechts: Laudatorin Maike Vollmer – Stiftungsmanagerin der BVB-Stiftung „leuchte auf“, Preisträger der Nordstadtliga, Engel-Initiator Christian Schmitt, Till Blackstein vom Quartiersmanagement Nordstadt, ©Lennart Neuhaus

Die Nordstadtliga ist ein ganzjähriges Angebot für Kinder und Jugendliche der Dortmunder Nordstadt, das eine sinnvolle und kostenfreie Freizeitbeschäftigung anbietet. Seit ihrer Gründung 2001 geht es bei der Nordstadtliga viel – aber nicht nur – um Fußball: Über den Sport und weitere kulturelle Aktivitäten werden Kinder und Jugendliche in gesellschaftliche Strukturen eingebunden. Unabhängig von Herkunft, Geschlecht und religiöser Identität setzt sich sie die Straßenfußballliga
für Chancengleichheit und Teilhabe ein. Themen wie Gesundheitsförderung, ein angemessener Umgang mit Konflikten und Partizipation gehen dabei Hand in Hand. Die Nordstadtliga engagiert sich aktiv gegen Diskriminierung und mit „Nordstadtliga Queens“ gibt es ein kultursensibles Angebot, das sich insbesondere an Mädchen richtet. Die Nordstadtliga wird in Kooperation zwischen dem Jugendamt Dortmund, dem AWO Unterbezirk Dortmund sowie dem Fan Projekt Dortmund durchgeführt und ist ein Leuchtturmprojekt der BVB-Stiftung „leuchte auf“. Unterstützt von rund 70 Ehrenamtlichen ist die Liga ein verlässlicher und nicht mehr wegzudenkender Anker im Stadtteil und ein starkes Beispiel für gelebtes Engagement.

Gruppenfoto der Beteiligten des Neujahrsempfangs 2026, ©Lennart Neuhaus

Schon jetzt ruft das Quartiersmanagement Nordstadt dazu auf, neue Vorschläge für den Engel der Nordstadt 2026 einzureichen. Dies ist zu jeder Zeit möglich: Einfach per E-Mail an info@nordstadt-qm.de oder bei einem persönlichen Besuch im Büro des Quartiersmanagements, Mallinckrodtstraße 56.

Das Quartiersmanagement Nordstadt arbeitet im Auftrag des Amts für Stadterneuerung. Finanziert wird es aus dem Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ des Bundes und des Landes NRW sowie mit Mitteln der Stadt Dortmund

 Kontakt:

Quartiersmanagement Nordstadt
Mallinckrodtstraße 56, 44145 Dortmund
Telefon: 0231 2227373
E-Mail: info@nordstadt-qm.de
Web: www.nordstadt-qm.de


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